weltinnenpolitik.net header image

About

Die Menschheit befindet sich in einem “Perfekten Sturm”: Die Weltbevölkerung erreicht mit knapp neun Milliarden Menschen im Jahr 2050 ihr voraussichtliches Maximum. Gleichzeitig müssen die weltweiten Treibhausgasemissionen bis 2050 um die Hälfte reduziert werden. Um diese Herausforderung zu meistern, müssen die Staaten der Welt zusammenarbeiten. Herkömmliche „Aussenpolitik“ wird so durch „Weltinnenpolitik“ ersetzt.

Weltinnenpolitik beschränkt sich aber nicht auf die Klimapolitik. Sie umfasst all diejenigen Politikbereiche, die auf nationaler Ebene nicht mehr sinnvoll geregelt werden können: Die Sicherheits- und Energiepolitik, den Welthandel sowie die Weltgesundheits-, -landwirtschafts- und –entwicklungspolitik. Grundlage der Weltinnenpolitik ist dabei die Erkenntnis der Abhängigkeiten zwischen den Ländern. Die Welt ist zum Dorf geschrumpft, wo des Einen Emissonen des Anderen Naturkatastrophen sind.

In diesem Blog möchte ich nun über die Innenpolitik auf diesem kleinen Planeten so berichten, wie Zeitungen etwa über die schweizerische oder deutsche Innenpolitik berichten. Der Anspruch an die Akteure ist, dass sie ernsthaft versuchen unser Gemeinwesen nachhaltig zu verbessern und ob ihrer Eigeninteressen, den Blick fürs Ganze nicht verlieren. Dabei bin ich durchaus optimistisch, dass es der Menschheit gelingen wird, die drängendsten Probleme zu lösen. Schliesslich haben wir keine andere Wahl.

Ich selbst bin schon ein wenig herumgekommen auf unserem Heimatplaneten: Ich bin in Basel aufgewachsen und habe in Lausanne und St. Gallen Wirtschaft studiert. Dann habe ich in Basel als Journalist und in Zürich als Unternehmensberater gearbeitet. Doch die Schweiz ist klein und so habe ich beim Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) angeheuert. Als Delegierter habe ich dann in Afghanistan Kriegsgefangene betreut und in Angola und Liberia die Eltern von verloren gegangenen Kindern gesucht. Anschliessend bin ich nach Thailand ausgewandert, wo ich ein kleine Importfirma geleitet habe. Kurz nach dem Militärputsch 2006 bin ich dann wieder in die Schweiz zurückgekehrt und habe anderthalb Jahre für die Basler Zeitung gearbeitet. Nun bin ich wieder in Bangkok stationiert und schreibe für diverse Schweizer und deutsche Zeitungen über Weltinnenpolitik.

Mein besonderer Dank gilt Christoph Wiesecke für seine Hilfe beim Aufsetzen dieses Blogs. mic