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Erfolg hat viele Väter

Interesse an Klimakonferenz übertrifft Erwartungen

34 000 Anmeldungen und nur 15 000 Plätze. Die Klimakonferenz in Kopenhagen platzt aus allen Nähten bevor sie begonnen hat. Seit 17 Jahren verhandelt die Welt nun über eine Lösung für die Klimaerwärmung und noch nie waren die Chancen für ein wirkungsvolles Abkommen so gross wie jetzt. Alleine in den letzten Wochen wurden mehr Fortschritte erzielt als in den vielen Jahren zuvor. Die Amerikaner, Chinesen und Inder haben endlich nennenswerte Vorschläge zur Reduktion ihrer Treibhausgasemissionen vorgelegt. Obama kommt nun doch am letzten Tag zum Verhandeln und nicht nur in der ersten Woche, um eine schöne Rede zu halten. Und auch beim Geld zeichnet sich eine erste Einigung ab. Die EU und die USA haben versprochen, den Entwicklungsländern finanziell unter die Arme zu greifen: In den nächsten drei Jahren sollen je zehn Milliarden Dollar als Anschubfinanzierung für den Aufbau einer klimafreundlichen Weltwirtschaft zur Verfügung stehen. Die Erfolgsaussichten sind also besser denn ja und da wollen natürlich alle dabei sein. Aber noch ist es nicht soweit. Noch reichen die zugesagten Emissionssenkungen nicht, um die Klimaerwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Und auch die Anschubfinanzierung von zehn Milliarden ist nur ein Anfang. In wenigen Jahren werden 200 Milliarden pro Jahr benötigt. Ob und wie diese beiden Fragen entschieden werden, wird sich in den nächsten zwei Wochen zeigen. Kopenhagen ist nicht nur die wichtigste Konferenz seit dem zweiten Weltkrieg, sondern verspricht auch die spannendste zu werden. mic

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One Comment

  1. Dieter Fünfschilling says:

    Ich hoffe, es kommt wirklich etwas Greifbares heraus bei dieser Konferenz. Ich bin schon ein wenig ernüchtert, wie Absichtserklärungen und Realität auseinanderklaffen. Zwei Beispiele:
    1. Trotz staatlicher Förderung von Fahrradfahren in der Schweiz ist der Mobilitätsanteil der Fahrradfahrer in den letzten 10 Jahren gesunken!!! Quelle: Veloclub Schweiz.

    2. Trotz angenommener Alpeninitiative (Verlagerung Güterverkehr durch die Alpen zugunsten Bahn) hat der Bahnanteil gegenüber dem Strassenanteil ABgenommen. Quelle: UVEK respektive Kommentar im letzten VCS-Journal.

    Dieter

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